Hallo liebe Networkerin, hallo lieber Networker.
Im April hatte ich einmal in unserem Blog-Portal einen Beitrag zur Thematik âWarum es fĂŒr Sie interessant sein kann, Menschen, die selbstĂ€ndig sind, die Chance von Network Marketing vorzustellen.â veröffentlicht. Da dieser Beitrag nie im Newsletter-Verteiler veröffentlicht wurde und ich gerne aufgrund einiger Anfragen diesen Blog-Beitrag vertiefen möchte, erlaube ich es mir, Ihnen diesen âzur Einleitungâ zu veröffentlichen:
Bevor wir etwas ins Detail gehen, möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es meistens nur zwei grundverschiedene Typen von unternehmerisch selbstĂ€ndig arbeitenden Menschen gibt (Dies gilt ĂŒbrigens auch fĂŒr Sie und Network Marketing):
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SelbstÀndige Personen, deren GeschÀft nicht so gut lÀuft.
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SelbstÀndige Personen, deren GeschÀft extrem gut lÀuft.
Zielgruppe 1 eignet sich hervorragend zur Ansprache auf Ihre GeschĂ€ftsgelegenheit, weil diese Personen in der Regel ein Problem haben. Wenn Sie deren Problem auf die Schliche kommen und dann aufzeigen können, wie diese Menschen ihr Problem durch MLM lösen können, ist Ihr potentieller GeschĂ€ftspartner so gut wie eingestiegen. Konkret: Ein Friseur könnte sich ĂŒber zu wenig Kunden und zu wenig Verdienst beklagen, ein Spediteur wird sich vielleicht ĂŒber die zu hohen Spritkosten und die Maut beklagen, wĂ€hrend das Kosmetikstudio zu geringe Preise anbieten muss oder der Taxifahrer aufgrund der hohen Konkurrenz nicht genĂŒgend Stammkunden hat. Zeigen Sie Ihrem GegenĂŒber auf, warum es ihm in Ihrer Branche anders gehen sollte. Bieten Sie Alternativen und erklĂ€ren Sie ihm, warum es sinnvoll ist, sich ein passives Einkommen zu schaffen.
Zielgruppe 2 sind die âMacherâ. Wenn es Ihnen gelingt einen âMacherâ fĂŒr Ihr GeschĂ€ft zu ĂŒberzeugen, ist die Wahrscheinlichkeit auĂerordentlich hoch, dass er sich zur FĂŒhrungskraft in Ihrer Network-Organisation entwickeln wird. Der einzige Haken: Macher sind schwer zu sponsern. Ihr GeschĂ€ft lĂ€uft bereits erfolgreich. Aber auch âMacherâ haben Angriffspunkte. Beispielsweise gibt es welche, die viel zu wenig Zeit mit Ihrer Familie verbringen oder es nicht mögen âAngestelltenâ ihre Arbeit aufzudiktieren, etc. Hier könnte Network Marketing eine echte Alternative sein. Auf der anderen Seite sind âMacherâ sehr oft aufgeschlossen, wenn es darum geht, Ihren Gewinn zu hebeln. Dies ist dann möglich, wenn Ihre Produkte beispielsweise zu deren Branche passen. Beispiele: Kosmetikstudio und Ihre Kosmetikprodukte, Fitness-Studio und Ihre NahrungsergĂ€nzug, Heilpraktiker und Ihre NahrungsergĂ€nzug, Einzelhandel/BekleidungsgeschĂ€fte und Ihre Textilien (z.B. Jeans-Network oder Designer-Network etc.). Auch gut ist es, wenn Ihre Produkte deren Sortiment ergĂ€nzen bzw. erweitern. Ein Kosmetikstudio könnte auch NahrungsergĂ€nzugsprodukte anbieten. Ein Fitness-Studio beispielsweise Jeans oder Designer Sachen.
Beachten Sie aber: Zum Schluss siegt immer das Gesetz der Zahl. Sie mĂŒssen genĂŒgend Personen akquirieren, um so und so viele Personen erfolgreich sponsern zu können - egal welche Zielgruppe Sie wĂ€hlen.
So, nun sind Sie am Ende des Blog-Beitrags angekommen.
Auf was ich nicht nÀher eingegangen bin, war die erste Zielgruppe und vor allem wie ich Unternehmer und SelbstÀndige erreichen bzw. ansprechen kann.
Ich nehme an, Sie kennen mich bereits schon ein wenig und wissen daher, dass ich ein Quoten-Mensch bin. Umso genauer Sie eine Zielgruppe definieren, umso mehr Erfolg werden Sie in der Ansprache dieser haben. Das Schöne daran ist, Sie sparen sich gleichzeitig noch viel Geld und vor allem viel Zeit.
Da die Zielgruppe 1 einen sofortigen Beweggrund hat, etwas in ihrem GeschĂ€ft zu Ă€ndern, wĂŒrde ich mich erst einmal auf die Ansprache dieser Personen konzentrieren.
Doch wo findet man diese Zielgruppe?
Lassen Sie mich einige Beispiele zur Anregung Ihrer eigenen KreativitÀt geben:
Denken Sie doch einmal an die EinzelhĂ€ndler. In unserem âkleinen Nestâ mit ca. 10.000 Einwohnern hatten wir eine schöne Altstadt. Umso mehr die Jahre vergingen, umso mehr hat sich auĂerhalb der Altstadt an einer HauptstraĂe eine EinkaufstraĂe gebildet. Mittlerweile haben wir in dieser EinkaufstraĂe 9(!) Lebensmittel-Discounter, 6 BĂ€ckereien, 5 Modediscounter, 1 Apotheke, 2 Matratzen Discounter, 3 Metzgereien, 2 Heimwerker-Discounter, 1 Elektrodiscounter, 1 Schuhdiscounter usw.
Das waren nur die GeschĂ€fte, die mir aus dem Stegreif eingefallen ist…unglaublich oder nicht?
Was glauben Sie ist mit den Metzgern, Apothekern, EinzelhĂ€ndlern in der Altstadt passiert? Kurioserweise nicht viel…diese klammern sich noch an ihr GeschĂ€ft und an die alten Zeiten, wĂ€hrend der eine oder andere zusehen muss, wie das GeschĂ€ft immer weniger und schwieriger zu handhaben wird. So beklagt sich beispielsweise der heimische Elektroladen, dass er mit den Preisen eines âElektrodiscountersâ mithalten muss, wĂ€hrend die ModegeschĂ€fte der Altstadt mehrmals im Jahr unglaubliche Sonderangebote herausbringen, da sie sich in einem stĂ€ndigen Konkurrenzdruck gegenĂŒber den Textildiscountern befinden. Weiterhin gibt es noch die fast schon ausgestorbenen âFotogeschĂ€fteâ. Kennen Sie das noch? Das sind die GeschĂ€fte, wo man sich frĂŒher Passfotos hat machen lassen, seine Filme zum Entwickeln abgegeben oder sich einen Foto-Apparat gekauft hat. Im digitalen Internet- und Discounterzeitalter hat sich das Konsumverhalten deren Kunden mit am Deutlichsten geĂ€ndert. Wenn, die nicht einen Grund haben mĂŒssten, um der Chance von Network Marketing gegenĂŒber offen zu sein…
Habe ich etwa geschrieben: Wenn, die nicht einen Grund haben mĂŒssten… Das war Absicht!
Bitte merken Sie sich:
Egal welchen Unternehmer oder sonstigen potentiellen Interessenten Sie ansprechen, stellen Sie bitte niemals einen möglichen Beweggrund in den Raum.
Warum?
Sie können bestenfalls eine Vermutung haben, warum sich Ihr Interessent Ihrem GeschĂ€ft anschlieĂen sollte, aber niemals den genauen Grund kennen.
Dieses Verhalten ist so, als wĂŒrden Sie mit verbundenen Augen auf eine Zielscheibe schieĂen wollen. Fragen Sie lieber nach einem möglichen Beweggrund:
WĂŒrden Sie bei mir âum die Eckeâ wohnen, könnten Sie sich beispielsweise von einem Unternehmer ĂŒber ein bestimmtes Produkt informieren lassen oder einmal die Wurst beim Metzger in der Altstadt kaufen. WĂ€hrend der Unternehmer Sie bedient, genĂŒgt es doch einfach zu fragen: âWenn Sie einige Jahre zurĂŒckblicken, in denen es unsere EinkaufstraĂe noch nicht gegeben hat, hat sich die neue EinkaufstraĂe fĂŒr Ihr GeschĂ€ft gelohnt?â
Wenn er Ihnen jetzt sein Leid klagt und eine Antwort vom UmsatzrĂŒckgang kommt, haben Sie schon so gut wie gewonnen.
(An die Teilnehmer der Happy-Network-Days: Denken Sie an die Methode, die Sie gelernt haben, um Interessenten sofort aus dem Stegreif zu erschaffen. Es wĂ€re jetzt doch am leichtesten zu sagen: â…â Sie wissen schon was ich meine! Mehr verrate ich im Newsletter nicht. Genial, oder?)
Weiterhin könnten Sie, wenn Sie gerne telefonieren, sich oder eine Telefonistin ans Telefon setzen (sofern es die gesetzlichen Bestimmungen zu lassen) und Unternehmer in kleineren StĂ€dten anrufen. Fragen Sie einfach, ob diese sich gerne unternehmerisch oder finanziell verbessern wollen wĂŒrden und ob Sie Unterlagen oder weitere Informationen zuschicken dĂŒrfen.
Ein relativ groĂer Teil der angerufenen Personen wird wohl mit einem âJa!â antworten, sofern Sie sich nicht von der Frage: âUm was geht es?â umhauen lassen. Entweder Sie legen sich eine Antwort bzw. einen heiĂen Satz parat oder Sie werfen den Ball zurĂŒck, indem Sie sagen:
âSo viel Zeit habe ich nicht, um die Vorgehensweise am Telefon genau zu erklĂ€ren. Ăber alles Weitere wird Sie meine InternetprĂ€sentation (meine E-Mail oder auf mein Fax) informieren.
Wenn Sie dann entscheiden, dass diese Informationen fĂŒr Sie interessant sind, machen wir uns einfach einen GesprĂ€chstermin zum Telefonieren aus, bevor wir uns persönlich kennenlernen, einverstanden? Darf ich Ihnen die Unterlagen per Fax oder per E-Mail zukommen lassen? Wie ist es Ihnen lieber?â
Ich hoffe, ich konnte Ihnen aufzeigen, dass es mit etwas KreativitÀt bzw. mit Praxis-Wissen im Network Marketing doch relativ leicht sein kann, GeschÀftspartner (und auch bereits SelbstÀndige) zu rekrutieren.
Auf der anderen Seite kann ich noch sagen: âDon’t worry.â Auch mir vielen die ersten Jahre im Multilevel Marketing sehr schwer.
Ach ja: âBe happy!â. Es wird wahrscheinlich noch diese Woche, spĂ€testens aber nĂ€chste Woche, ein neues Angebot in unserem Sortiment geben! Dieses wird faszinierend gĂŒnstig(!) und trotzdem nahezu unschlagbar gewinnbringend sein! Ich warte nur noch auf die Freigabe von meinem V…
Mehr verrate ich in einem âSondernewsletterâ…Es soll ja noch etwas spannend bei uns und Go-Diamond.net bleiben.
Ihr André Göttler