Beiträge in Kategorie: Fortgeschrittene/Profis


Hallo liebe Networkerin, hallo lieber Networker,

 

unter dem nachfolgenden Link gibt es einen Tipp, der für bessere Einstiegsquoten sorgt:

 

http://www.go-diamond.net/webinarletter05/start.htm

 

Viel Spass beim Ansehen!

 

Ihr André Göttler

Hallo liebe Networkerin, hallo lieber Networker.

 

Der heutige Blogbeitrag kann von Ihnen als ungewöhnlich wahrgenommen werden - dennoch macht er Sie auf ein Thema im MLM aufmerksam, das außerordentlich wichtig ist. Im Rahmen meiner Untersuchung erfolgreicher Führungskräfte und deren Gemeinsamkeiten im Network Marketing bin ich immer wieder auf das Thema “Wahrnehmung” gestoßen.

Es ist bei vielen erfolgreichen Führungskräften ein Thema, welches entscheidend zum Erfolg beitrug. Auch aus diesem Beitrag habe ich ein “Mini-Webinar” gemacht.

 

Viel Spass beim Ansehen - hier ist der Link:
http://www.erfolg-mlm.com/webinarletter02/index.htm

 


Ihr André Göttler

Hallo liebe Networkerin, hallo lieber Networker.

 

In einigen Bereichen Ihres MLM-Geschäfts macht es durchaus Sinn auf eine gewisse Duplizierbarkeit zu achten. Es sollten einheitliche Verkaufs- und Einstellungsgespräche geübt und trainiert werden. Ebenfalls sollten Sie zusammen mit Ihren Partnern (oder eben noch alleine) sich auch ein paar wenige, aber gute Abschlusstechniken antrainieren. Hinzu kommt (wenn Sie mein Buch „Der Umsatzturbo!“ gelesen haben, dann wissen Sie das bereits), dass Sie gerade am Start der Karriere eines neuen Geschäftspartners, diesem einige Anleitungen und Anweisungen geben sollten, um Ihn dann mit den darin beschriebenen Techniken zu einer Führungskraft ausbilden zu können.

 


Sicherlich haben Sie es als Networker bereits erkannt, dass es in diesem Geschäft eine sehr große Parallele zum Franchise gibt. Doch eins ist anders: Wenn Sie eine clevere Franchise-Firma haben, dann müssen Sie „lediglich“ dort eine Lizenz erwerben, einen Laden (am richtigen Ort – diesen wählt ebenfalls in vielen Fällen nach einer Marktanalyse die Franchise-Firma aus) eröffnen und die Tür ganz weit aufmachen, damit Massen von Kunden hineinströmen können. Im Network Marketing müssen Sie sich schon selbst darum kümmern, die richtigen Marketingaktivitäten durchzuführen, um weitere Geschäftspartner oder Kunden gewinnen zu können.

 


Ein großer Fehler, den gerade am Anfang viele Networker machen, ist der, dass sie ständig versuchen, die Methoden zur Geschäftspartner- oder Kundengewinnung der Upline zu duplizieren:

 


Da sie es nicht wissen, wie man ein Geschäft oder eine erfolgreiche Unternehmung (egal ob im Network oder in der klassischen Wirtschaft) aufbaut, versuchen diese zuerst einmal, das Verhalten oder die Methoden zur Geschäftspartnergewinnung der Führungskraft anzunehmen. Sehr oft wird diese Situation noch durch das Verhalten der Führungskraft verstärkt, in dem diese ausschließlich ihre Methoden für richtig hält und ausschließlich diese weiterempfiehlt.

 


Dass diese Methoden aber nicht die Methoden sein müssen, die den einzelnen Networkers erfolgreich machen, liegt auf der Hand. Jeder Mensch ist unterschiedlich und hat unterschiedliche Fähigkeiten und Bedürfnisse.

 


Sehen Sie sich doch einmal in der klassischen Wirtschaft um! Suchen Sie sich zwei ähnlich erfolgreiche Unternehmen einer gleichen Branche. Es ist in der Tat so, dass diese zwei Unternehmen oftmals sehr unterschiedliche Wege gehen, um einen Verkauf zu tätigen bzw. einen Kunden zu gewinnen.

 


Warum ist das so?

 


Eine der wichtigsten Grundeigenschaften, die ein Unternehmer/Manager haben sollte (und als Networker sind Sie Unternehmer/Manager), ist der Glaube an sich selbst und an seine Fähigkeiten. Jeder Unternehmer/Manager ist eben von seinen Fähigkeiten und Marketingstrategien so überzeugt, dass er alles daran setzt, diese in eine erfolgreiche Unternehmung zu verwandeln.

 


Auch im Network heißt es oft: „Glaube an Dich selbst…“

 


Lassen Sie mich Ihnen jetzt folgende Frage stellen: „Wie kann ein Networker den Glauben an sich selbst und an seine Fähigkeiten entwickeln, wenn jeglicher Ansatz von Sachen, die der neue oder bestehende Geschäftspartner probieren will,
im Keim erstickt wird?“

 


Falls Sie schon eine Führungskraft sind oder bereits die ersten Networker in diesem Geschäft eingeschrieben haben, denken Sie bitte daran, nicht alles zu duplizieren. Lassen Sie dem Einzelnen genügend Freiraum zur eigenen Entfaltung, damit dieser den Glauben an sich selbst entwickeln kann. Bieten Sie immer ein Buffet von Möglichkeiten zur Geschäftspartner- oder Kundengewinnung an, damit sich Ihr Partner die richtige Methode auswählen oder sich eine für ihn richtige Methode kreieren kann. Alles Weitere können Sie durchaus duplizierbar halten.

 


Wenn Sie das beherzigen, wird es weniger Menschen geben, die Ihnen sagen: „Ich glaube, Network Marketing funktioniert für mich nicht.“

 


Als (relativ) neuer Networker empfehle ich Ihnen: Machen Sie das, was Ihnen Spass macht und Ihren Fähigkeiten entspricht. Entwickeln Sie einen Glauben in sich selbst! Beherzigen Sie dabei noch einige Marketinggrundsätze und legen Sie los! Holen Sie sich Rat von jemand, der indem was Sie vorhaben, bereits Erfolge hat oder überlegen Sie, was Sie von ihm lernen können. Wenn Sie Angler werden wollen und sich Angeln von einem Jäger erklären lassen, bezweifle ich, dass Sie Angeln lernen können. Dennoch können beide Wege ans Ziel führen: Angeln und Jagen.

 


Ihr André Göttler

 

 

 

 

 

Hallo liebe Networkerin, hallo lieber Networker.

 

 

Es gibt so viele Networker, die draußen unterwegs sind und es versuchen, alle nur möglichen Menschen ins Geschäft zu bringen. Egal, ob diese Menschen aus Ihrem persönlichen Umfeld oder durch Zeitungsanzeigen oder ähnlichem geworben werden, sobald der Interessent „Ja!“ sagt, wird er ins Geschäft eingeschrieben und die Arbeit beginnt. Für die meisten Networker ist es ohnehin schon schwer, einen Interessenten zu finden der „Ja!“ zum Geschäft sagt, also ist man froh, wenn der- oder diejenige den Antrag unterschreibt und das erste Paket bestellt. Nach einiger Zeit wundern sich diese Networker dann, warum die Organisation wieder inaktiv ist und kein Networker für Umsatz und Vertriebsaufbau sorgt oder sie stellen fest, dass sie sehr viel Arbeit mit den Geschäftspartnern haben, aber kein Geld verdienen.

 

 

Wenn das auch bei Ihnen der Fall ist, dann haben Sie zu 99,9 % die falschen Personen ins Geschäft gebracht.

 

 

Überlegen Sie doch einmal selbst, wie Sie vorgehen würden, wenn Ihnen heute ein gewisse Kapitalsumme überreicht werden würde, mit der Sie ein großes Unternehmen aufbauen sollten.

 

 

Wie würden bzw. müssten Sie in der Mitarbeitergewinnung vorgehen?

 

 

Als Gründer müssen Sie als erstes einen Geschäftsführer, einen Vorstand, einen Vorstandsvorsitzenden, einen Aufsichtsrat bestellen. Anschließend holen Sie sich die passenden Direktoren ins Boot, die wiederum Abteiltungsleiter rekrutieren. Die Abteilungsleiter wiederum müssen sich zusammen mit dem Personalleiter um die richtigen Angestellten, Arbeiter und Verkäufer kümmern.

 

 

Lassen Sie uns doch einmal diese Gesetzmäßigkeit auf unser Network Marketing Geschäft übertragen.

 

 

Fragen Sie sich doch einfach einmal:

 

 

  • Wer ist Ihr Vorstand?

  • Wer sind Ihre Direktoren?

  • Wer sind Ihre Abteilungsleiter?

  • Wer sind Ihre Angestellte?

  • Wer sind Ihre Verkäufer?

  • Wer sind Ihre Arbeiter?

 

 

Damit Sie Ihr MLM-Geschäft besser analysieren können, gebe ich Ihnen zu oben genannten Gruppen gerne Beispiele:

 

 

Vorstand:

Der Vorstand im MLM ist derjenige (oder diejenige), der seine Unternehmung im Network Marketing klar führt. Er hat selbst klare Geschäftsziele und Rahmenbedingungen unter der eine Zusammenarbeit möglich ist. Er ist äußerst geradlinig. Zudem rekrutiert ein Vorstand keine Angestellten oder Arbeiter, sondern sucht ausschließlich Direktoren oder Menschen die das Potential haben, Direktoren werden zu können. Wir merken uns: geradlinig, klare Geschäftsziele und Rahmenbedingungen.

Im Network ist es äußerst selten, dass wir einen Vorstand direkt rekrutieren können. Meistens sind es die Direktoren, denen wir dazu verhelfen, sich zum Vorstand entwickeln zu können.

 

 

Direktor:

Aus meiner Sicht gibt es zwei Arten von Direktoren oder Direktorinnen.

Die Erste:

Es ist der Direktor (oder die Direktorin), der seine übertragenen Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit erledigt und sich unaufgefordert an sämtliche Fristen hält. Es ist der Typ von Mensch, der mit einem ausgeprägten Selbstbewusstsein seine Termine vereinbart und für volle Kalendertage sorgt. Er nimmt sämtliche Ratschläge an und hält Negatives vom Vorstand fern. Der Vorstand weiß, dass dieser Direktor seine Aufgaben immer erledigt und er dies nicht überprüfen muss. Die Gespräche mit diesem Direktor sind stets positiver und konstruktiver Natur. Da dieser Direktor sehr schnell weitergegebenes Wissen in der Praxis umsetzen kann, bekommt die Geschäftsbeziehung zu ihm auch sehr schnell eine private Verbindung. Auf diesen Direktor kann man sich einfach verlassen: Er hat Vertrauen in sich und seine Unternehmung.

 

Die zweite Art von Direktoren:

Das sind die Menschen, die eben erwähnte Eigenschaften besitzen, sich aber noch ein wenig weiterentwickeln müssen, um letztendlich zur ersten Art zu gehören oder gar Vorstand werden zu können. Sie sind genauso wie die erste Art richtige Umsetzer, haben aber noch Defizite in Ihrem Selbstbewusstsein. Sie benötigen etwas mehr Zeit und Aufwand im Coaching und vor allem: Erfolgserlebnisse. Erfolgserlebnisse steigern deren Selbstwertgefühl und nach kürzester Zeit können Sie dann ihre Unternehmung „Network Marketing“ selbst führen.

 

 

Abteilungsleiter:

Abteilungsleiter sind die Menschen, die sich in ihrem Network ausschließlich auf ein Teilgebiet konzentrieren. Sie sind auf diesem Gebiet der Experte schlechthin, haben aber aufgrund der Konzentration auf ihr Teilgebiet einfach nicht den Weitblick eines Direktors. Sie sind zuverlässig und arbeiten nach einer etwas längeren Einarbeitungphase selbständig, geben sich aber bereits mit einem mittelmäßigen Erfolg zufrieden. Oftmals sind es auch die Menschen, die durch das Geschäft einfach nur in den Hauptberuf möchten, aber sich mit einfachen Dingen schon zufrieden geben. Sie sind glücklich, ohne die Ziele eines Direktors zu haben. Dennoch: Ein Abteilungsleiter kann sich jederzeit noch zu einem Direktor entwickeln. Dies ist aber nur durch übermäßigen Erfolg möglich und diesen müssen Sie für ihn greifbar machen.

 

 

Kommen wir zu den Verkäufern:

Diese Menschen nehmen gerne kreative Anweisungen an und lieben es für ihre Erfolge „gestreichelt“ zu werden. Sie fühlen sich auf Rhetorik-Seminaren wohl und lernen gerne freudestrahlend neue Abschlusstechniken kennen. Während der Direktor nur mäßig über die Produkte bescheid weiß, sind diese Menschen wahre Produktexperten. Der Geschäftsaufbau steht bei diesen Menschen eher hinten an. Sie brauchen die schnellen greifbaren Erfolge und die sind dann erreicht, wenn der Kunde unterschreibt und die Provision wieder nächsten Monat auf dem Konto gutgeschrieben wird. Weiterhin kosten einige dieser Verkäufer richtig Zeit und Geld, da sie oft wegen Kleinigkeiten anrufen, die sie hätten selbst klären können.

 

 

Kommen wir jetzt zu den Arbeitern:

Ein Arbeiter gibt sich schon mit kleinen Dingen zufrieden. Arbeiter kommen gerne als überzeugter Kunde zu Veranstaltungen und bestellen ihre Produkte regelmäßig. Es sind die Menschen, die sich auch schon mit wenig zufrieden geben und ihr Leben nicht ernsthaft verändern wollen. Einen Arbeiter muss man fast schon zum Termin tragen. Manchmal fordern Arbeiter einfach nur, ohne den entsprechenden Gegenwert zu bringen. Oftmals wird diese Zielgruppe von Networkern angesprochen, die sich nicht trauen, Abteilungsleiter oder Direktoren anzusprechen.

 

 

Wie sieht es momentan in Ihrer Unternehmung aus?

 

 

Wenn Sie wirklich eine rentable und stabile MLM-Organisation aufbauen möchten, ist es unerlässlich, in der direkten Linie Menschen zu rekrutieren, die das Potential haben, erfolgreicher als Sie selbst zu werden.

 

 

Konzentrieren Sie sich auf Direktoren, die Sie zu Vorständen ausbilden können oder auf Abteilungsleiter, die das Potential haben, Direktor werden zu können.

 

 

Falls Sie gerade festgestellt haben, dass Ihnen Vorstände und Direktoren fehlen, dann dürfen Sie sich schon auf die nächsten Profi-Tipps freuen. Ich gebe Ihnen dann einen weiteren Schlüssel zum Erfolg.

 

 

Mit diesen Worten wünsche ich Ihnen viel Spass beim Nachdenken über den heutigen Newsletter und weiterhin viel Erfolg bei der Ausübung Ihrer Tätigkeit!

 

 

 

Ihr André Göttler

 

Hallo liebe Networkerin, hallo lieber Networker.

 

 

Am Samstag fand das Profinetworker-Seminar in Nürnberg statt. Es war ein herrlicher Tag, der durch die Zusammenarbeit mit den wunderbaren Seminarteilnehmern mir sehr viel Spass gemacht hat.

 

 

Als wir bei der Thematik „effektive Einstellungsgespräche“ waren, stellte mir eine Seminarteilnehmerin die Frage, wie man nach dem Einstellungsgespräch eingeschriebene Interessenten weiter betreut. Sie wollte wissen, ob ich dazu raten würde, einen neuen Geschäftspartner persönlich einzuarbeiten.

 

 

Diese Frage, deren Antwort für mich eindeutig war, hat mich seit dem Seminar so bewegt, dass ich sie unbedingt mit Ihnen teilen möchte.

 

 

Ich weiß, dass es schon ein mühevoller Weg sein kann, überhaupt einen Interessenten zu einem Einstellungsgespräch zu bewegen. Man ist froh, endlich einen Termin vereinbart zu haben und noch viel froher, wenn der Interessent auch wirklich erscheint. Hat dann nun endlich der Interessent seinen Geschäftspartner-Vertrag unterschrieben und das erste Produktpaket bestellt, ist das Glücksgefühl so groß, dass man dazu geneigt ist, alles Weitere zu vergessen oder gleich den nächsten Interessenten zu suchen.

 

 

Was die meisten Networker dabei vergessen ist Folgendes:

 

 

Zu dem Zeitpunkt, wenn der Interessent unterschrieben hat und er damit ein neuer Geschäftspartner geworden ist, sind höchstens 5 % der Dinge getan, die notwendig sind, um aus ihm einen dauerhaft arbeitenden, selbständigen Geschäftspartner zu machen oder noch viel besser: ihn zur Führungskraft auszubilden. Ich betone es noch einmal: Ihnen fehlen noch 95 % der zu erledigenden Arbeit.

 

 

Sicherlich haben auch Sie schon einmal das Beispiel gehört, man sollte so viele Muscheln öffnen, bis man genügend Perlen gefunden hat. Wenn Sie ein Mensch sind, der alles dem Zufall überlässt, ist die Wahrscheinlichkeit schon sehr groß, dass nach über eintausend Interessentengesprächen drei bis sechs Perlen dabei sind, die das Geschäft ohne Ihre Einarbeitung aufbauen. Dafür werden Sie aber mindestens zwei bis fünf Jahre harte Arbeit in der Interessentengewinnung investieren müssen.

 

 

Seit Jahrzehnten ist die Technik schon so weit, dass sich Perlen künstlich herstellen oder aber auch züchten lassen. Das geht viel schneller und effektiver, als im Meer nach Muscheln zu suchen und diese alle der Reihe nach zu öffnen. Genauso ist es auch im Network Marketing. Es ist viel leichter, sich ein paar wenige, aber arbeitswillige Partner zu suchen und diese dann zu Perlen zu formen, als tausende Einstellungsgespräche zu führen.

 

 

Um aber einen neuen Geschäftspartner zu einer Perle auszubilden, müssen Sie ihn unbedingt an die Hand nehmen. Sie dürfen ihn zu keiner Zeit alleine lassen. Das bedeutet nichts anderes als, dass Sie mit ihm zusammen solange Termine durchführen sollten, bis er Geschäftspräsentationen selbstsicher alleine geben kann. Stockt er in der Geschäftspartnergewinnung, dann müssen Sie mit ihm zusammen nach einer für ihn geeigneten Methode suchen. Wenn er sich nicht alleine ans Telefon setzen kann, um die Namensliste abzutelefonieren, dann macht es Sinn ihm einen Leitfaden zu erstellen und die ersten Telefonate zusammen mit ihm durchzuführen. Selbst wenn der neue Geschäftspartner, dank Ihnen, die ersten eigenen Geschäftspartner gewonnen hat, müssen Sie mit ihm weiter arbeiten und ihn dabei unterstützen, das Geschäft seinen Geschäftspartnern beizubringen. Grob gesagt, sollten Sie frühestens einen Gang zurückschalten, wenn Ihr Geschäftspartner seine dritte Ebene aufgebaut hat und diese Geschäftspartner zusammen mit ihm oder mit der zweiten Ebene dabei sind, die vierte Ebene ins Geschäft zu bringen.

 

 

Kurz gesagt: Ich bin auf jeden Fall ein Fan davon, jemanden persönlich und in der Praxis ins Geschäft einzuarbeiten, da ich so hervorragende Aktivitätsquoten in meiner Downline erzielen kann. Dadurch schaffen Sie es auch, mit wenig Interessenten sehr schnell eine große Multiplikation zu erreichen. Es ist ein Unterschied, ob Sie eine Organisation aufbauen müssen, die aufgrund einer 2%igen Aktivitätsquote 10.000 Geschäftspartner umfasst oder ob Sie zum gleichen Einkommen nur 400 Geschäftspartner benötigen, da Ihre Aktivitätsquote bei 50% liegt. In beiden Fällen verdienen 200 Partner Geld und die Leiter der Organisation haben den gleichen Umsatz. Dies führt mich zur nächsten Anmerkung: Was lässt sich wohl schneller aufbauen? Eine Organisation mit 400 Geschäftspartnern oder eine Organisation mit 10.000 eingeschriebenen Geschäftspartnern? Natürlich die 400 Partner. 400 Partner sind ein Fünfundzwanzigstel von 10.000 Partnern!

 

 

Alles Gute und viel Erfolg bei Ihrem weiteren Geschäftsaufbau

 

 

 

Ihr André Göttler

Hallo liebe Networkerin, hallo lieber Networker.

 

 

Sicherlich haben Sie auch schon einmal darüber nachgedacht, warum die eine oder andere Person nach einer gewissen Zeit im Network Geschäft dem Network Marketing den Rücken zudreht und sich abwendet.

 

Einer der Hauptgründe liegt darin, dass diese Person in einer gewissen Zeitspanne nicht das Geld, welches sie erwartet hat, verdient hat und der gewünschte Erfolg ausgeblieben ist.

 

 

Lassen Sie uns etwas mehr mit dieser Tatsache befassen.

 

 

Es gibt unzählige unterschiedliche Menschen, die ins Network einsteigen:

 

 

Da fällt mir sofort der Networker Tim, der bereits einen unwahrscheinlich großen und gepflegten Bekanntenkreis hat, ein. Aufgrund seines Alters und seiner hauptberuflichen Qualifizierung kennt er fast nur Menschen, die sehr viel Geld verdienen.

 

 

Auf der anderen Seite gibt es die Networkerin Diana. Diana ist als Erzieherin in einem Kindergarten tätig und kennt aufgrund dessen sehr viele Eltern der Kinder. Ansonsten zählt sie nur wenige, aber echte Freunde zu ihrem Bekanntenkreis.

 

 

Es gibt noch den Networker Tom, der bereits 7 Jahre Verkaufserfahrung im Außendienst hat. Sein Kundenstamm umfasst in seiner Außendiensttätigkeit mittlerweile über 800 Kunden, wovon er 250 Kunden mindestens 2- bis 3-mal jährlich sieht.

 

 

Weiterhin denke ich noch an die Networkerin Yvonne. Yvonne ist gerade einmal 22 Jahre alt und ist als Angestellte im öffentlichen Dienst tätig. Ansonsten lebt sie sehr zurückgezogen und pflegt nur die Kontakte zu ihrem engsten Freundeskreis. Zu diesem Freundeskreis gehören Anna, Thomas und Mareike.

 

 

Ludwig ist 37 Jahre alt und hat gerade eine Scheidung hinter sich gebracht. Aufgrund dessen, dass er die letzten 15 Jahre nur für seine Arbeit und Familie gelebt hat, hat er kaum noch Kontakte zu „alten“ Freunden und versucht inständig diese aufzufrischen.

 

 

Ach ja, wie konnte ich die Ulrike vergessen…Ulrike ist Programmiererin für eine große Daten verarbeitende Firma. Sie ist sehr introvertiert und liebt es, stundenlang am PC zu arbeiten. Außer dem einen oder anderen Chat im Internet pflegt sie kaum Kontakte, die über das Familienverhältnis hinausgehen.

 

 

Unabhängig von der Situation des Einzelnen unterstelle ich jeder dieser Personen, dass diese so mit ihrem Leben glücklich ist.

 

 

Trotzdem haben alle Personen eins gemeinsam: Sie sind auf die wundervolle, faszinierende Geschäftsidee von Network Marketing aufmerksam geworden und wollen sich den Traum eines passiven Einkommens ermöglichen.

 

 

Es liegt auf der Hand, dass Tim, Diana und Tom wohl wesentlich einfacher und wahrscheinlich sogar schneller mehr Erfolg haben werden als Yvonne, Ludwig und Ulrike.

 

 

Stellen Sie sich vor, diese sechs Personen schreiben sich bei Ihnen ins Geschäft ein. Wenn Sie jetzt jeder Person einen gleichen Fokus für das Geschäft geben, wird sich nach einer gewissen Zeitspanne, die eine oder andere Person mangels ausbleibendem Erfolg verabschieden. Das muss aber nicht sein:

 

 

Die Kunst liegt darin, mit jeder Networkerin bzw. mit jedem Networker einen individuellen Erfolgsweg zu verabschieden. Falls Ulrike damit anfangen möchte, Flyer zu verteilen, dann sollten Sie Ulrike sagen, dass Sie erst mehrere tausend Flyer verteilen muss um ein paar wenige Rückläufe zu erhalten und es eben mit dieser Methode „jahrelang“ dauern kann, bis Sie Ihre Träume verwirklichen kann. Wenn jedoch im Gegenzug Tim sofort im Bekanntenkreis anfangen möchte, dann könnten Sie ihm ruhig eine hohe Erwartungshaltung mit auf dem Weg geben und jeden einzelnen Erfolg zusammen mit ihm in den nächsten Tagen feiern.

 

 

Wissen Sie, ER-Folg muss erst ER-Folgen. Wann der Erfolg erfolgt, das hängt von den individuellen Möglichkeiten des Einzelnen und seiner Vorgehensweise ab. Wenn Sie aber Ihrem neuen Networker von Anfang an, die richtige und zu ihm passende Erwartungshaltung für dieses Geschäft mit auf dem Weg geben, dann wird er den ER-Folg auch Er-Warten können.

 

 

Überlegen Sie bitte genau, zu wem Sie etwas sagen. Wenn jemand nicht viele Kontakte hat und seine Vorgehensweise langwierig ist, dann seien Sie so ehrlich und sagen Sie demjenigen, dass er auf seinen Erfolg warten muss und diese Vorgehensweise „jahrelange“ Geduld, ein großes Zeitinvestment und ein bestimmtes Kosteninvestment benötigt. Schreibt er sich dann trotzdem in das Geschäft ein, dann kann er den Erfolg auch erwarten und gibt nicht zu früh auf. Sollten Sie aber feststellen, dass ein anderer Networker, alle Grundvoraussetzungen hat, um sich in kürzester Zeit ein Einkommen von mehreren tausend Euro aufzubauen, dann geben Sie ihm diese Erwartungshaltung mit auf dem Weg und sagen Sie ihm, welchen Arbeitseinsatz er dafür bringen muss. Meistens trifft der Erfolg dann auch wie erwartet ein.

 

 

Weiterhin viel Erfolg bei der Ausübung Ihrer Tätigkeit!

 

 

 

Ihr André Göttler

 

 

Hallo liebe Networkerin, hallo lieber Networker.

Gestern war eine langjährige Freundin mit ihrer Familie bei uns zu Besuch. Seit über 7 Monaten ist sie selbst im Network Marketing tätig. In ihrem Unternehmen genießt Sie den Ruf, eine der besten Newcomer zu sein, wenn nicht sogar: Die Beste. Wie dem auch sei, liegt es mit meiner „Berufung“ natürlich sehr nahe, sich über das Geschäft und Network Marketing zu unterhalten.

 

Da mich ihre Einstellung zum Geschäftsaufbau und in der Kundengewinnung fasziniert, möchte ich das gestrige Gespräch mit Ihnen teilen: Zum einen ist sie von den Produkten ihrer Firma derart begeistert, dass sie wirklich jeden möglichen Menschen auf ihr Geschäft mit voller Begeisterung anspricht.

 

 

Zum anderen hat sie sich neben ihrem Mann, eine Vielzahl anderer Menschen zum Empfehlungsgeber gemacht. Dadurch scheinen ihre Kontakte niemals auszugehen. (Wir werden diese Thematik im nächsten Newsletter behandeln.)

 

 

In der Kunden- und Geschäftspartnergewinnung geht sie wie ein Chamäleon vor. Sie passt sich stets den Bedürfnissen ihres Gegenübers an, um zu einem Termin, einen Abschluss oder zu einem neuen Geschäftspartner zu kommen.

 

 

Dies gelingt ihr, trotz beratungsintensiver Produkte, sehr schnell. Sie hat es gelernt, sich einfachster Präsentationsunterlagen zu bedienen und ihre Geschäftsvorstellungen zu einem Erlebnis zu machen. Anstatt zwei Stunden lang Fakten und Fakten (wie Produktblätter, Firmendaten, Provisions- und Marketingplan, Verdienstmöglichkeiten, etc.) zu präsentieren, stellt sie sich viel lieber 100%ig auf ihren Interessenten ein. Sie versucht im Einstellungs- oder Kundengespräch ständig den Nutzen ihres Gegenübers herauszukristallisieren:

 

 

Das kann man natürlich am besten, durch das richtige Stellen von emotionalen und leicht verständlichen Fragen. Wenn Ihr Interessent am Anfang des Gesprächs, seinen Nutzen erkennt, ist der restliche Ablauf des Gesprächs weniger bedeutend. Profinetworker schaffen es bereits in den ersten 10 Minuten, ihrem Gegenüber einen klar ersichtlichen Nutzen aufzuzeigen (analog zum Leitfaden unserer Sponsermappe). Bei der Vorstellung der Geschäftsmöglichkeit geht das ganz leicht, jedoch tun sich viele Networker oftmals schwer, den Nutzen ihrer Produkte ins Gespräch zu bringen.

 

 

Hier hat sich in der Praxis folgende Vorgehensweise als sehr hilfreich erwiesen:

 

 

Versuchen Sie doch einfach, Ihrem Interessenten, seinen Bedarf aufzuzeigen. Wenn Sie in einem Gesundheitsnetwork tätig sind, könnten Sie mit einem Körperfett-Messgerät (bereits ab 40,00 Euro erhältlich) die Werte Ihres Interessenten messen und eine Lösung durch die Verwendung Ihres Produktes aufzeigen. Weiterhin gibt es Ernährungstabellen aus denen man sich den Tagesbedarf bestimmter Nährstoffe ausrechnen kann. Die meisten Interessenten haben dann sehr schnell ein mit Ihren Produkten aufzuwiegendes Defizit. Wenn Sie Menschen dabei helfen, jünger auszusehen, dann können Sie eine Hautanalyse machen. Falls Sie Textilien zu günstigen Preisen verkaufen, dann fragen Sie ihren Interessenten, wieviel er sonst für sein Hemden, Jeanshosen, etc. ausgibt und ob er sich zukünftig gerne die Differenz zu Ihrem Produkt sparen wollen würde. In der Finanzdienstleistung könnte es Sinn machen, Ihrem Interessenten die Jahresersparnis eines Referenzkunden aufzuzeigen.

 

 

Weiterhin sollten Sie stets bestrebt sein, dem Interessenten Ihre Produkte fühlen und spüren zu lassen (sofern dies möglich ist). Das heißt: Eine günstige Qualitätsjeans sollte man seinem Interessenten ruhig zur Anprobe in die Hand drücken. Eine Nahrungsergänzug könnte man dem Interessenten probieren, eine Creme etc. auf die Haut auftragen und riechen lassen.

 

Wenn Sie so vorgehen, sprechen Sie sehr schnell alle Sinne Ihres Interessenten an und die Entscheidung, Ihr Produkt haben zu wollen, wird auf einer anderen Ebene getroffen werden.

 

 

Ich empfehle Ihnen:

Nehmen Sie sich doch einfach einmal zehn bis zwanzig Minuten Zeit und gehen Sie Ihr Sponser- bzw. Kundengespräch durch. Überlegen Sie, welche unwichtigen Inhalte Sie zukünftig weglassen können und wie Sie noch besser Ihren Produktnutzen oder den Nutzen von Network Marketing für Ihren Interessenten ins Licht rücken können.

 

 

Von ganzem Herzen, wünsche ich Ihnen weiterhin alles Gute und vor allem sehr viel Erfolg bei der Ausübung Ihrer Geschäftstätigkeit.

 

 

Ihr André Göttler

Hallo liebe Networkerin, hallo lieber Networker.

 

 

Noch aus eigener Erfahrung kann ich mich daran erinnern, wie schwer es mir fiel, mich selbst tagtäglich zu motivieren und mein Ziel vor Augen zu halten. Im Network Marketing läuft leider auch nicht immer alles wie man es plant und darüberhinaus werden wir wahrscheinlich mit mehr Ablehnung konfrontiert als andere Menschen – so habe ich mich zumindest gefühlt. Umso wichtiger ist es, dass Sie es dann schaffen, Ihr Ziel bzw. Ihre Beweggründe vor Augen zu haben und sich selbst motivieren können. (An die Teilnehmer der Happy-Network-Days: Denkt daran, die Übungen, die wir gemacht haben, im Alltag einzusetzen und dass ein Ziel meistens nicht der wirkliche Beweggrund ist).

 

 

Sich selbst zu motivieren ist oftmals gar nicht so leicht. Deswegen möchte ich Ihnen an dieser Stelle zwei Ansätze vorstellen, die Ihnen zukünftig helfen könnten auf dem richtigen Weg zu bleiben.

 

 

 

Ansatz 1:

 

 

Gehen Sie bitte etwas ab von Ihren Zielen, Träumen und Wünschen, sondern überlegen Sie gezielt, welches Bedürfnis Sie im Moment haben. Mit Bedürfnis meine ich: Wie sieht Ihre jetzige Situation im Hier und Jetzt aus? (nicht in der Zukunft…)

 

 

  • Möchten Sie sich jetzt am liebsten finanziell verbessern?

  • Möchten Sie sich jetzt am liebsten selbst verwirklichen?

  • Möchten Sie jetzt mehr Freunde haben? (auch das ist mit MLM möglich!)

  • Möchten Sie jetzt anders schlafen als sonst bzw. brauchen Sie mehr Wellness zu Hause (bessere Matratzen etc.)?

  • Fühlen Sie sich jetzt reif für einen Kurzurlaub?

  • Hätten Sie heute am liebsten Ihre Arbeitsstelle gekündigt?

  • Hätten Sie heute oder gestern gerne mehr Zeit mit Ihren Kindern oder Ihrem Lebenspartner verbracht?

  • Würden Sie gerne jetzt eine Shopping-Tour unternehmen?

  • Würden Sie jetzt ein neues Auto benötigen?

 

 

Welches Bedürfnis haben Sie im Hier und Jetzt?!

 

 

Bitte überlegen Sie genau, was Sie jetzt im Moment bzw. in den nächsten 4-8 Wochen brauchen.

 

 

Anschließend fordere ich Sie dazu auf, Ihr Bedürfnis auf Papier zu bringen.

 

Dies kann ein Wort (z. B. Wellness, Urlaub, Familie, Freiheit, Kündigung der Arbeitsstelle, mehr Geld) oder auch ein treffendes Bild sein. Umso präziser Sie das formulieren, umso besser ist es für Ihre Motivation. So wird aus:

 

 

  • mehr Geld = 1.000 Euro plus

  • Urlaub = Wochenendreise in ein Wellnesshotel

  • mehr Zeit mit Familie = Unternehmung im Vergnügungspark etc.

 

 

Der einzige Haken: Leider reicht es oftmals nicht aus, Ihren jetzigen Beweggrund auf einem Stück Papier stehen zu haben. Nur allzuoft vergessen wir es im Alltag, an unseren wirklichen Beweggrund zu denken. Deswegen empfehle ich Ihnen folgende „außergewöhnliche“ Vorgehensweise:

 

Drucken Sie Ihr Bild bzw. Ihre Wortdefinition so oft es geht aus und bekleben Sie Ihre komplette Wohnung (auch den Fernseher), Ihren Arbeitsbereich (nicht den Ihres Chefs) und Ihr Auto damit. Diese Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, Ihren Beweggrund wortwörtlich ständig vor Augen zu haben. Bis Sie Ihr Bedürfnis stillen könnnen bzw. Ihr Ziel erreicht haben, sollten Sie mindestens 1x in der Woche die Position der Blätter wechseln. Ihr Auge und Gehirn gewöhnen sich sonst daran und Sie nehmen Ihren tatsächlichen Beweggrund nicht mehr bewusst war. (Sicherlich ist es gut, diesen auch unterbewusst wahrzunehmen, aber um verändernde Entscheidungen treffen zu können, benötigen Sie vorallem Ihr Bewusstsein).

 

Ich hoffe Sie erklären mich jetzt nicht für total verrückt…sondern probieren es wirklich aus! Es hilft Ihnen wahrscheinlich viel besser als einmal im Monat auf eine „Klatsch- und Jubelveranstaltung zu gehen.“

 

 

 

Ansatz 2:

 

 

Sicherlich haben Sie ein Endziel im Multilevel Marketing definiert. Bei den meisten Networkern ist das Endziel gleich der höchsten Stufe im Marketingplan. Wenn Sie jedoch davon noch relativ weit entfernt sind, kann diese Situation auch oft zu Frust führen, da das Ziel noch relativ weit weg ist. Mal ehrlich: Sicherlich können Sie sich damit motivieren, dass Sie in 4 Jahren finanziell frei und Millionär sind, aber spätestens dann, wenn Sie den Briefkasten öffnen und wieder viele Rechnungen anstatt Schecks darin finden, verfliegt doch meistens die Motivation. Deswegen macht es Sinn Ihr großes Ziel zu „verkleinern“. Wenn Sie beispielsweise eine Organisation von 5.000 Kunden und Geschäftspartnern benötigen, um an die Spitze Ihres Marketingplans zu kommen, dann überlegen Sie doch einfach realistisch, wann Sie diese Position erreichen möchten. Jetzt würde ich nicht sofort die Zahl duch die Anzahl der Monate teilen, sondern erst einmal durch die Anzahl der benötigten Partner (es gibt ohnehin ab dem Eintritt des Momentums ein exponentielles Wachstum).

 

 

Folgende Rechnung wäre möglich:

 

5.000 Kunden und Geschäftspartner stehen zu 80% auf von Ihnen aufgebaute Führungskräfte. Wir nehmen an, es reicht lt. Marketingplan aus, fünf davon zu haben. 80% von 5.000 Kunden und Geschäftspartnern sind: 4.000 Kunden und Geschäftspartner. Geteilt durch 5 Führungskräfte sind das nur noch 800 Kunden und Geschäftspartner pro Führungskraft. Diese Zahl hört sich doch schon spürbar kleiner und erreichbarer an, oder? Falls nicht, dann können Sie ruhig davon ausgehen, dass jede Führungskraft selbst im Durchschnitt auf in etwa 5 potentiellen Führungskräften stehen wird. Jetzt sind es nur noch 160 Partner und Kunden verteilt auf 25 Führungskräfte, die Sie benötigen. Wenn Sie sich dafür 3 Jahre Zeit lassen wollen, reicht es aus 5% - 10% davon gewissenhaft im ersten Jahr aufzubauen. Die anderen 90% bis 95% der Kunden und Geschäftspartner sollten dann automatisch im Jahr 2+3 kommen. (So war es jedenfalls bei mir).

 

 

Stellt sich nur noch die Frage: Was heißt „gewissenhaft aufbauen?“. Nun ja, damit meine ich, dass Sie es beherrschen sollten, Ihre Partner schnell und effektiv zu Führungskräften auszubilden und darüberhinaus sehr viele Methoden zur Geschäftspartnergewinnung zumindest kennen sollten, damit Sie für jeden Geschäftspartner eine geeignete Methode parat haben…aber das kennen Sie ja bereits aus meinem Buch…

 

 

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen: Ausreichende Motivation!

 

 

 

Ihr André Göttler

Hallo liebe Networkerin, hallo lieber Networker.

 

 

Die letzten Tage waren wieder einmal ziemlich stressig. So bin ich doch gerade in der Vorbereitung einer bestimmten Sache für unsere Welt der Erfolgsseminare für Networker. Diese Aufgabe hat für mich momentan absolute Priorität. Okay, ich gebe es zu: Ab und zu bin ich noch am Telefon zu erwischen, dann aber zu unmöglichsten Büro-Zeiten – ansonsten werden alle Anrufe von meiner Frau oder unserem Mitarbeiter entgegengenommen. Die momentane Sache hat so hohe Priorität, dass ich fast alle anderen Dinge, die mir zugetragen werden, abblocken muss. Ja, ich schotte mich sogar regelrecht von allen Geschäftsprozessen ab, um meine Ruhe zu haben :-)

 

 

Diese Situation hat mich heute so sehr zum Nachdenken gebracht, dass ich mich dazu entschieden habe, einen Newsletter daraus zu machen. So gibt es doch unzählige Networker, die deutlich anders arbeiten.

 

 

Da fällt mir z. B. der Networker Tim ein. (Hinweis: Name von der Reaktion geändert :-))

 

 

Tim hat sich diese Woche das Ziel gesetzt, jeden Tag 15 Personen bzgl. seiner von ihm angebotenen Geschäftstätigkeit zu kontaktieren. Tim ist noch ein nebenberuflicher Networker und tagsüber bis 17 Uhr auf der Arbeit. Von ca. 18:30 Uhr bis ca. 21 Uhr hat er sich die Zeit für Network Marketing eingeplant. Eigentlich sollten 2,5 Stunden genügend Zeit sein, um jeden Tag 15 Personen anzurufen.

 

Es ist Montag, der erste Tag in seiner Woche. Tim verlässt - wie geplant - pünktlich um 17 Uhr seine Arbeit und fährt nach Hause.

 

Unterwegs ist Tim eingefallen, dass ihn seine Frau angerufen und gebeten hat, unterwegs ein Brot zu kaufen. Er beschließt den Einkauf am örtlichen Supermarkt zu erledigen. Während er das Brot kauft, wird Tim von seinem Bekannten Tom leicht angestuppst. Tim begrüßt Tom und es entwickelt sich eine rege Unterhaltung bezüglich des Fussballspiels vom vergangenen Samstag. Das Stehcafé der Bäckereitheke lädt Tim und Tom geradezu ein, sich eine Tasse Kaffee zu bestellen.

 

Es vergeht eine halbe Stunde bis sich die beiden wieder trennen. Tim freut sich über das nette Gespräch, denkt aber allmählich daran, dass er ja heute 15 Personen für sein Geschäft kontaktieren möchte. Immerhin muss er sich noch die 15 Personen, die er kontaktieren möchte, überlegen und auf eine extra Liste schreiben. Anstatt wie gewohnt um 17:45 Uhr, kommt Tim nach der „Kaffeepause“ erst um 18:15 Uhr nach Hause.

 

Seine Frau hat schon liebevoll das Abendessen vorbereitet und klingt etwas verärgert, weil er heute so spät dran ist. Tim möchte seine Frau nicht noch mehr verärgern und genießt zusammen mit den Kindern das Abendbrot. Nach dem Abendessen möchten die Kinder noch etwas im Wohnzimmer fernsehen.

 

Damit die Kinder eine ordentliche Sendung ansehen, wählt Tim für diese das Fernsehprogramm aus und beginnt zu zappen. Mittlerweile ist es 18:55 Uhr. Zufällig sieht er eine Fernsehsendung in der ein bekannter Erfolgstrainer zu Gast ist.

 

Er denkt sich, dass er das jetzt noch kurz anschauen möchte, immerhin könnte ihm das gesagte Wissen zu einer besseren Geschäftsentwicklung weiterhelfen.

 

Um 19:10 Uhr ist die Sendung vorbei, er stellt das „Sandmännchen“ für seine Kinder ein und begibt sich in sein Büro. Auf dem Weg dorthin, bittet ihn seine Frau noch, den Müll rauszubringen und ihr beim Geschirrabtrocknen zu helfen.

Um 19:25 Uhr ist Tim schließlich in seinem Büro angelangt. Wie gewohnt schaltet Tim seinen PC ein und sucht währenddessen seine Kontaktlisten, um aus diesen die 15 Personen, die er heute anrufen möchte, rauszuschreiben.

Die Listen sind endlich vorbereitet und er denkt, bevor er jetzt (es ist 19:55 Uhr) den ersten Interessenten anruft, will er noch schnell nach neuen E-Mails schauen. Er aktualisiert also seinen Posteingang und findet eine News-Mail von seiner Upline. Nachdem es hier um neue Produkte und neue Schulungstermine geht, ist seine Neugierde so groß, dass er diese E-Mail inkl. aller Anlagen durchliest.

Danach (20:20 Uhr) greift er zum Telefonhörer, nimmt seinen schon gestern vorbereiteten Gesprächsleitfaden in die Hand und ruft den ersten Interessenten an. Das Gespräch verläuft normal und er darf den Interessenten eine E-Mail mit weiteren Informationen zuschicken.

Tim freut sich und ruft den nächsten Interessenten an: Es ist belegt…

Während Tim die nächste Telefon-Nummer wählt, hört er gleichzeitig einen Klang aus seinen PC-Lautsprechern ertönen. Dieser Klang deutet auf eine neue E-Mail hin. Er legt den Hörer beiseite, um nach dieser E-Mail zu sehen. Ein Bekannter hat eine kleine Bitte geäußert, woraufhin er sofort eine Antwort E-Mail schreibt. Es ist jetzt 20:45 Uhr. Tim denkt, dass es jetzt zu spät ist, weitere Menschen anzurufen und beschließt für heute mit dem Arbeiten aufzuhören.

 

 

Am nächsten Network-Meeting stellt Tims Upline den Max vor. Max ist ein Newcomer, der im ersten Monat 12 Personen in der ersten Linie und 22 Personen in der zweiten Linie rekrutiert hat. Tim klatscht begeistert Beifall und beschließt Max in der Pause zu fragen, was er denn anderes macht, um dazu zu lernen.

 

Max erzählt Tim, dass er es sich vergangenen Monat zum Ziel gesetzt hatte, jeden Tag nach seiner Arbeit 10 Personen telefonisch zu kontaktieren. Nach seinem ersten Monat zog Max Bilanz und hatte insgesamt 312 Personen kontaktiert.

 

 

Tim denkt kurz nach und erinnert sich daran, dass er jeden Tag 15 Personen im letzten Monat kontaktieren wollte, es aber irgendwie nicht geschafft hatte, das Tempo durchzuhalten. Er fühlt sich jetzt etwas frustriert…

 

 

Ich frage Sie jetzt:

 

 

Wer sind Sie? Max oder Tim?

 

 

Tim ist ein Mensch, der ständig auf die Umwelt in irgendeiner Art und Weise reagiert und es dabei manchmal gar nicht selbst bemerkt, dass er sich dadurch von den wirklichen wichtigen Dingen abhalten lässt.

 

 

Max hingegen ist ein Mensch, der sich einer Sache bis zur Zielerreichung widmen kann und in dieser Phase alles andere, was seine Zukunft nicht negativ beeinflusst, von sich zurückweisen kann. Max fährt nach seiner Arbeit immer auf dem direkten Weg nach Hause (von kleinen Besorgungen etc. abgesehen) und hat dafür gesorgt, dass er sich zu Hause nicht ablenken lässt und zwar so lange, bis er sein geplantes Tagesziel erreicht hat. Erst danach widmet sich Max anderen Dingen.

 

 

Wenn Sie jetzt denken, dass ich mit dem Blogbeitrag gemeint habe…

 

  • Beachten Sie Ihre Frau und die Kinder nicht mehr…

  • Trennen Sie sich von Ihren Freunden..

  • Arbeiten Sie pausenlos…

 

 

…dann haben Sie mich falsch verstanden…

 

 

Probieren Sie doch einmal Folgendes aus:

 

 

  • Machen Sie sich einen festen, einzuhaltenden und realistischen Wochenplan. Definieren Sie genau, wann Sie etwas in Ihrem Network-Geschäft erledigen wollen.

  • Berücksichtigen Sie in diesem Plan nur die Dinge, die unmittelbar etwas mit Ihrem Erfolg zu tun haben.

    Das sind: Kontakte machen, Rekrutierungsgespräche führen, die Einarbeitung von neuen Partnern und die Kundengewinnung.

  • Vernachlässigen Sie in dieser Zeit alles andere und lassen Sie sich nicht ablenken!

  • Machen Sie sich ein erreichbares Tagesziel und gönnen Sie sich nach der Zielerreichung ruhig Erholung und Ablenkung.

 

 

Sie müssen für dieses Geschäft nicht rund um die Uhr hart arbeiten. Es reicht, wenn Sie die richtigen Dinge, am richtigen Ort in der richtigen Zeitspanne(!) erledigen. Alles andere ergibt sich dann sehr schnell von selbst.

 

 

Ach ja, noch etwas: Erstellen Sie doch zusammen mit Ihren neuen Partnern gleich am Anfang (beim Zweitgespräch) einen Wochenplan, in dem festgelegt wird, wann Sie etwas zusammen mit Ihrem neuen Partner erledigen. So kann sich dieser bereits sehr schnell an eine professionelle Vorgehensweise gewöhnen.

 

 

 

Ihr André Göttler

Hallo liebe Networkerin, hallo lieber Networker.

 

 

Noch sehr genau kann ich mich an den Anfang meiner Network Marketing Karriere zurückerinnern. Ich trug in mir den Traum, mir mit Network Marketing eine Unabhängigkeit aufzubauen. Das ich diese Unabhängigkeit wohl am schnellsten durch das Gewinnen von Vertriebspartnern aufbauen könnte, war mir schnell klar – so brachten mir doch eigene Kunden nur mäßig wachsende Folgeprovisionen ein.

 

 

Ich beschloss also den Hebel Vertriebspartnerngewinnung in meinem Geschäft sofort anzusetzen und rekrutierte so viele Partner, wie es meine Zeit nur zuließ. Ich weiß noch, wie schnell damals rund 20 erste Partner da gewesen sind und wie schnell ich dadurch Kopfschmerzen bekommen hatte. Es war im ersten Moment eine ungeheuere Herausforderung 20 Partner sofort richtig zu coachen und zu deren persönlichen Erfolg zu führen. (Wenn Sie bereits 5 gut arbeitende Partner haben, wissen Sie, dass es fast unmöglich ist, 20 Partner persönlich und dennoch effektiv zu führen.).

 

 

Wie dem auch sei: Im zweiten Moment hat ein MLM-Gesetz angefangen zu wirken, das ich mir bis heute nicht so richtig erklären kann. Offenbar bekommen wir Herausforderungen in unserem Leben nur so gestellt, wie wir Sie auch bewältigen können…

 

 

Aus den 20 Partnern wurden zeitweise nur noch 5 bis 7 arbeitende Geschäftspartner. (Später hat es einer davon zur echten Führungskraft geschafft.) Wie passiert so etwas? Meine Antwort lautet: Zum Teil ganz von selbst. Wenn Sie mehrere Partner haben, Ihre Zeit aber begrenzt ist, müssen Sie zwangsläufig die Ihnen zur Verfügung stehende Zeit sehr gezielt mit Ihren Partnern teilen. Sie werden dann ohne großes Ausselektieren merken, dass wirklich nur ernsthafte Partner Ihre Zeit beanspruchen und Sie fordern werden – aber gerade diese Partner echtes Potential haben, eine bedeutende Größe in Ihrer Organisation zu werden.

 

 

Bitte lesen Sie den letzten Satz noch einmal durch – er war wahrscheinlich der wichtigste Satz des Newsletters.

 

 

Das heißt, nicht Sie müssen:

 

  • Ihre Partner anrufen

  • Ihre Partner ständig fordern und zur Arbeit bewegen

  • Ihre Partner auf Veranstaltungen mitschleifen

  • ständig Abmachungen oder Vereinbarungen abgesagt bekommen

  • auf Ihre Geschäftspartner warten

  • sich über die Uneigenständigkeit Ihrer Partner ärgern

  • Ihren Partnern ständig Probleme lösen

 

 

Sondern Sie sollten, Partner haben:

 

  • die Sie anrufen und ständig Informationen von Ihnen wollen

  • die Sie fordern und Sie zur Unterstützung aufrufen

  • die Sie von sich aus um Rat bitten, wenn die Erwartungshaltung zum Geschäft nicht mehr zu den Ergebnissen passt

  • die ständig in Bewegung sind und mit Ihnen am liebsten auch noch nachts sprechen wollen würden

  • die selbstverständlich Veranstaltung besuchen

  • die Dinge ausprobieren und Ihnen dann von deren Erfolg oder Misserfolg erzählen

  • die zu 100 % verlässlich sind

 

 

Wissen Sie, die anderen Partner, die mir, wenn ich die Zeit für sie gehabt hätte, Kopfzerbrechen bereitet hätten, sind irgendwie ganz von selbst weitergegangen und zwar den Weg zu ihrem Sofa, ihrer Freizeitbeschäftigung oder anderen persönlichen Mustern, die ihren Erfolg verhindert haben. Aber das war nicht schlimm, so haben Sie sich dennoch für die Firma und deren Produkten interessiert und die eine oder andere Veranstaltung besucht.

 

 

Natürlich weiss ich, dass nicht jeder Networker in der Lage ist, sofort 20 Partner zu sponsern. Deswegen möchte ich Ihnen Folgendes mit auf Ihren Weg geben:

 

 

Wenn Sie bereits einen oder mehrere Partner haben, die ernsthaft arbeiten und etwas für ihren persönlichen Erfolg tun, dann ist es an der Zeit, smart zu delegieren.

 

 

Das Wort „delegieren“ wird offiziell als Weitergabe einer Teil-/Aufgabe und der dazu notwendigen Handlungskompetenz beschrieben. Delegieren verstärkt weiterhin die Eigenverantwortung, das Selbstwertgefühl und die Leistung Ihres Geschäftspartners. Smartes Delegieren führt also dazu, dass bereitwillige und ernsthafte Geschäftspartner sich zu Führungskräften entwickeln können.

 

 

Doch wie können Sie smart delegieren?

 

 

Zunächst einmal müssen Sie sich verdeutlichen, dass in der Regel viele Geschäftspartner aus einem Arbeitsverhältnis heraus oder als Arbeitssuchende zu Ihnen kommen. Wir werden in unserer Gesellschaft nicht dazu erzogen, eigenständig zu denken und zu handeln, sondern Anweisungen entgegenzunehmen und uns an Rahmenbedingungen und Richtlinien zu halten. Freies Denken und selbständiges Handeln, was bekanntlich Grundeigenschaften von Führungskräften sein sollten, muss also erst noch bei vielen von unseren Geschäftspartnern entwickelt werden.

 

 

Sicherlich kennen Sie Situationen, in denen Geschäftspartner zu Ihnen kommen und Sie mit Fragen beschäftigen oder Ihre Hilfe benötigen.

 

 

Durch folgenden anwendbaren Filter, können Sie diese Dinge smart zurück delegieren und so Ihren Partnern den Freiraum zur Weiterentwicklung geben. Fragen Sie sich deswegen bei jeder zu erledigenden, aus Ihrer Downline zugetragenen Aufgabe immer:

 

 

Kann mein Vertriebspartner, diese Information selbst einholen oder die gewünschte Unterstützung woanders bekommen? Wenn ja, was muss ich ihm an Wissen weitergeben, damit er das selbständig tun kann?

 

 

Ein leicht verständliches Beispiel wäre: Ihr Geschäftspartner hat eine Frage zu seiner Provisionsabrechnung. Nachdem auch Sie auf Anhieb nicht die Antwort wissen, müssten Sie in der Verwaltung Ihrer Firma anrufen und dort die Antwort erfragen. Smartes Delegieren wäre es jetzt, Ihren Geschäftspartner einen Ansprechpartner und eine Ruf-Nummer in der Verwaltung Ihrer Firma zu nennen und ihn zu bitten, dort selbst anzurufen und die Frage zu stellen. Sie haben ihn somit die notwendige Handlungskompetenz gegeben, um die Lösung der Aufgabe selbst herbeiführen zu können.

 

 

Dies ist eine geniale Methode, die dazu führt, dass Sie einen freien Kopf und mehr Zeit haben, während sich Ihr Geschäftspartner mit jeder Aufgabe weiter entwickelt und eigenständiges Denken und Handeln lernt.

 

 

Liebe Networkerin, lieber Networker, ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, eigenständig denkende und handelnde Networker in Ihrer Organisation.

 

Ihr André Göttler

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