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Archiv für April 2008



Ich kann Ihnen jetzt schon eins sagen: Weniger ist im MLM und Network Marketing oftmals mehr. Die meisten Networker glauben, dass Sie solange Partner sponsoren mĂŒssen, bis Sie an der Spitze angekommen sind. Das ist aber nicht richtig. Es zĂ€hlt vor allem eins: Lernen Sie, clever zu arbeiten und bilden Sie sich stets fort, um Ihre Downline professionell unterstĂŒtzen zu können.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wieviele Partner Sie gleichzeitig fĂŒhren und coachen können ?
Sicherlich sind Sie dann auch auf die Erkenntnis gestoßen, dass die obere Grenze in etwa bei 4-10 Partnern liegt. Coachen Sie mehr direkte Partner, werden Sie nicht mehr genĂŒgend Zeit haben, um auf die individuellen BedĂŒrfnisse des Einzelnen eingehen zu können. Das bremst Ihr Wachstum. Gerade deswegen ist Network Marketing bewusst ein hierarchisches System. (Multilevel = ĂŒbersetzt: mehrere Ebenen). Das heißt, es wird bewusst eine verzweigte Tiefenstruktur gebildet. Ihre direkten GeschĂ€ftspartner sind Ihnen unterstellt, die Partner Ihrer direkten GeschĂ€ftsparter sind Ihren direkten Partnern unterstellt und so weiter. Auf wievielen direkten Partnern Ihr Umsatz verteilt sein muss, um an die Spitze Ihres Marketingplans durchzumaschieren, können Sie diesen in der Regel leicht entnehmen. Auf mehr direkte Partner wĂŒrde ich mich nicht konzentrieren. Jeder Partner, der zusĂ€tzlich von Ihnen aufgebaut wird, sorgt fĂŒr eine Verlangsamung des Wachstums – da Ihnen die Zeit wiederum fehlt, Ihre bereits bestehenden Partner weiter zum Erfolg zu fĂŒhren. Nutzen Sie die Macht der Multiplikation (ich schreibe bewusst nicht: Duplikation). Wenn Sie als Vorbild voran gehen und bewusst nicht mehr als beispielsweise 5 aktive Partner sponsoren (und diese dann außerordentlich gut coachen), wird Ihre Gruppe es Ihnen nachmachen. Sie werden dann sehr schnell in die Situation kommen: 5×5x5×5x5×5 = 15.625 GeschĂ€ftsparter in Ihrer Strutkurtiefe. Übersetzt meine ich damit: Sie mĂŒssen lernen Ihren direkten GeschĂ€ftspartnern gezielt dabei zu helfen, neue GeschĂ€ftspartner zu finden und Ihren direkten Partnern es beibringen, wie Sie es schaffen Ihre Partner so zu coachen, damit diese wiederum neue GeschĂ€ftspartner finden.



Haben Sie auch schon einmal in Ihrer MLM-TĂ€tigkeit ein „Nein“ bekommen ? Sicherlich, oder ?

„Neins“ kommen im Network Marketing einfach vor und sind, wenn Sie erfolgreich werden wollen, so gut wie nie zu umgehen. Ein mit mir befreundeter Networker sagte einmal: „Ich messe meinen Erfolg schon seit langem an den „Neins“. Ich weiß genau, wenn ich einhundert „Neins“ im Monat bekommen habe, dass sich mein GeschĂ€ft außerordentlich gut entwickeln wird, weil jedes fĂŒnfte „Nein“ ein „Ja“ mit sich gebracht habe. Mittlerweile liebe ich deswegen „Neins“ mehr als die „Jas“!“

Klingt komisch, nicht wahr ? Diese Aussage hat jedoch einen rießengroßen Wahrheitsgehalt. Um im Network dauerhaft erfolgreich zu sein, mĂŒssen Sie sich ĂŒber eine gewisse Zeitspanne eben sehr viele „Neins“ holen. Wieviele „Neins“ es dann letztendlich sind, hĂ€ngt von Ihren Sponsorquoten ab.



Genauso schwierig wie im klassischen Direktvertrieb ist es auch im Network Marketing Kunden zu gewinnen. Wer nicht kalt akquirieren will, sollte die Empfehlungsnahme beherrschen oder ĂŒber alternative Möglichkeiten nachdenken. NatĂŒrlich kann ich nicht sagen, was Ihr Produkt bewirkt und ab welchem Zeitpunkt die Wirkung fĂŒr ihren Kunden spĂŒrbar ist – aber ich möchte Sie auf folgendes aufmerksam machen: psychologische Auswertungen haben ergeben, dass Menschen nur seltenst Sie und Ihre Dienstleistung weiterempfehlen – da beides auf dem ersten Blick fĂŒr Ihren Kunden nur schwer zu beurteilen ist. Kunden empfehlen um einiges lieber die Wirkung eines bestimmten Produktes, die Sie an Ihrem eigenen Leib spĂŒren konnten.
Es gilt dann: Gibt Ihr Kunde nicht sofort beim Erstermin bereitwillig Empfehlungen, so rufen Sie Ihn doch dann nochmal an, wenn er die Wirkung Ihres Produktes gespĂŒrt haben sollte und verabreden Sie sich zu einem Kaffee. Es ist jetzt viel leichter, den Kunden dazu zu bewegen, Sie aktiv weiter zu empfehlen oder sogar in Ihr Network Marketing GeschĂ€ft einzuschreiben.



Gehören Sie zu den Networkern, die Ihrem GeschĂ€ftsinteressenten im MLM erst einmal zum Kunden machen, damit er von Ihren Produkten ĂŒberzeugt ist oder bevorzugen Sie es beim ErstgesprĂ€ch ĂŒber die persönlichen Ziele Ihres potentiellen Neueinsteigers zu reden ? Zeichnen Sie vielleicht Kreise oder reden Sie von den einzelnen Provisionsstufen und von Punkten, Einheiten oder Prozenten ? Wie gehen Sie beim ErstgesprĂ€ch vor, um die gigantische Chance des Network Marketings vorzustellen ? Wie lange brauchen Sie dafĂŒr und wie gut ist Ihre Quote ? … Obigen Absatz könnte ich mit dieser oder jener Frage beliebig weiter fortsetzen. Das Interessante daran ist, dass fast jeder Networker eine unterschiedliche Antwort parat hat. So verschieden wie die Menschen sind, so verschieden ist teilweise die Vorgehensweise einzelner Networker beim SponsorgesprĂ€ch. Obwohl: Viele Firmen studieren ein einheitliches SponsorgesprĂ€ch mit Ihrer Downline ein und machen sogar richtige MLM Trainings, damit die Vorgehensweise beim Ersttermin zu 100 % von jedem GeschĂ€ftspartner verinnerlicht wird. Ist das wirklich alles nötig ? Macht es einen großen Unterschied, ob Ihr Interessent erst Kunde und danach Ihr GeschĂ€ftspartner wird oder ob er erst Ihr GeschĂ€ftspartner und danach Kunde wird ? Ist es wichtig den Marketingplan im Detail vorzustellen und die Kreise an den richtigen Stellen zu zeichnen ?



Zielgruppe 1 eignet sich hervorragend zur Ansprache auf Ihre GeschĂ€ftsgelegenheit, weil diese Personen in der Regel ein Problem haben. Wenn Sie deren Problem auf die Schliche kommen und dann aufzeigen können, wie diese Menschen ihr Problem durch MLM lösen können, ist Ihr potentieller GeschĂ€ftspartner so gut wie eingestiegen. Konkret: Ein Friseur könnte sich ĂŒber zu wenig Kunden und zu wenig Verdienst beklagen, ein Spediteur wird sich vielleicht ĂŒber die zu hohen Spritkosten und die Maut beklagen, wĂ€hrend das Kosmetikstudio zu geringe Preise anbieten muss oder der Taxifahrer aufgrund der hohen Konkurrenz nicht genĂŒgend Stammkunden hat. Zeigen Sie Ihrem GegenĂŒber auf, warum es ihm in Ihrer Branche anders gehen sollte. Bieten Sie Alternativen und erklĂ€ren Sie ihm, warum es sinnvoll ist, sich ein passives Einkommen zu schaffen.



Weiterhin: Durchhaltevermögen, Konsequenz, Siegeswille und Ausdauer sind auf dem Weg zu Ihrem persönlichen Erfolg im MLM ebenso wichtig. Die Ursache dieser Eigenschaften liegt immer in der Zielsetzung. Haben Sie ein Ziel, welches Ihnen wichtig ist, werden Sie automatisch das Durchhaltevermögen und den Siegeswillen, der zur Zielerreichung notwendig ist, aufbringen können. Tipp: Achten Sie stets bei Ihrer Zielsetzung darauf, dass ihr Ziel Ihnen wirklich wichtig ist und zudem realisierbar und nicht zu weit weg. Lassen Sie uns nocheinmal zum Sport zurĂŒckkehren: Neulich habe ich erfahren, dass Sportler vor einem Wettkampf (nach einer lĂ€ngeren Trainingsphase) eine Pause machen, damit der Körper einen großen Energievorrat aufbauen kann. Beim Extremsportkampf „Iron-Man“ (Marathon, Schwimmen und Radfahren) tranieren die Sportler in der Regel zwei Wochen lang vor dem Start des Wettkampfs nicht mehr. Spitzensportler nutzen dann diese Zeit meistens fĂŒr mentales Training. Im Network Marketing ist es Ă€hnlich (nicht körperlich gesehen, sondern mental).



Bei erfolgreichen Zeitungsanzeigen ist es so wie auch oft in anderen Lebensbereichen: Sie mĂŒssen anders als die Masse sein. Deswegen wĂŒrde ich Ihnen empfehlen, bevor Sie eine Zeitungsanzeigen schalten, um Ihr Multilevel Marketing GeschĂ€ft zu bewerben, dass Sie als erstes sich ein Exemplar der Zeitung zur Hand nehmen. Danach schlagen Sie einfach die gewĂŒnschte Kategorie auf, wo Sie werben möchten. Jetzt ist es wichtig, zu erkennen wie die anderen Zeitungsanzeigen gestaltet sind. Haben Sie einen einfachen Rahmen oder gibt es viele, die auf weißem Hintergrund ohne Rahmen werben etc Welche Schlagzeilen verwenden andere Networker, die in dieser Zeitung werben ?



Die Entwicklung von Network Marketing in Deutschland. Aufgrund einiger schwarzer Schafe die in den letzten Jahen wie es so schön heisst „verbrannte Erde“ hinterlassen haben geniesst Network-Marketing hier in Deutschland nicht gerade den besten Ruf. Illegale Pyramidensysteme und das Schneeballprinzip werden immer wieder mit dem eigentlichen Network Marketing in Verbindung gebracht. Dennoch geht man in der Branche davon aus, dass sich die nĂ€chsten Jahre noch einiges tun wird. Immer mehr seriöse Firmen wĂ€hlen diese Vertriebsform und bieten somit Jedermann eine kostengĂŒnstige und wirklich saubere Alternative im Nebenberuf oder Hauptberuf was eigenes auf die Beine zu stellen ohne ein grosses unternehmerisches Risiko eingehen zu mĂŒssen.



Direktvertrieb und Network-Marketing wirken auf den ersten Blick als ganz Ă€hnliche Vertriebsformen. Dennoch gibt es einen wesentlichen Unterschied. Beim Direktvertrieb werden seitens der Firma ausgebildete Aussendienstmitarbeiter beschĂ€ftigt, die die Ware an den Endkunden vertreiben - wĂ€hrend im Network Marketing jeder, der sich verwirklichen möchte, die Chance hat Geld zu verdienen und fĂŒr jedes verkaufte Produkt eine Provision kassieren kann. Der Vorteil fĂŒr die Multilevel Marketing Firma liegt auf der Hand. WĂ€hrend ein Direktvertriebsunternehmen seinen Aussendienstmitarbeiter in jedem Fall bezahlen muss, egal ob Waren verkauft wurden oder nicht, so zahlt das Network-Unternehmen seinen Beratern nur Provision wenn tatsĂ€chlich Ware abgesetzt wurde und minimiert somit das finanzielle Risiko.



Merkmale MLM. Beim Network-Marketing und Multilevel Marketing spricht man in Fachkreisen von einer Vertriebsform, bei der der HĂ€ndler nicht den ĂŒblichen Vertriebsweg ĂŒber den GrosshĂ€ndler sucht, sondern sein Produkt ĂŒber selbstĂ€ndige Berater, weiterverkauft. Im Gegensatz zum klassischen Direktvertrieb, bei dem das Herstellerunternehmen seine Ware direkt an den Endverbraucher verkauft, schliessen sich hier „freie Mitarbeiter“ einem Unternehmen an die als WiederverkĂ€ufer agieren. Hiermit ist das Hauptmerkmal des Direktvertriebes nicht mehr gegeben.