Abrechnungsmonat
Wird der Monat genannt für den der Vertriebspartner Vergütung für seine Eigenumsätze sowie Provision für die Umätze seiner Partner erhält. Bis auf wenige Ausnahmen bezieht sich der Abrechnungsmonat vom ersten bis zum letzten Tag eines Kalendermonats.
Autobonus
Viele MLM-Firmen stellen Ihren Vertriebspartnern als Anreiz um gute Arbeit zu leisten einen Autobonus (Carbonus) in Aussicht. Je nach Qualifikation oder erreichter Stufe im Marketingplan ist eine Teil- bzw. Komplettfinanzierung eines Autos möglich und wird zusätzlich zum eigentlichen Verdienst ausbezahlt.
Aktives Einkommen
Als aktives Einkommen bezeichnet man das Einkommen, dass der Vertriebspartner aus seinem Eigenumsatz generiert. Meist ist dies die Spanne zwischen dem Einkaufspreis und dem Verkaufspreis an den Endkunden.
Backoffice
Ein Backoffice bieten mittlerweile fast alle MLM-Firmen an. Hier kann man online seine Aktivitäten bzw. die seiner Partner einsehen. (Siehe auch unter Downlinereport) Viele Firmen bieten dort auch u.a. auch Werbemittel, Infomaterial über die Produkte oder einen Shop an, in dem man die Produkte bequem per Internet bestellen kann.
Bonuszahlung
Siehe Provision
Break Away Bonus
Wenn jemand in Ihrer Vertriebspartnerstruktur die gleiche Stufe erreicht bzw. die gleiche Qualifikation erreicht hat so spricht man von Break Away Bonus. Der Sponosor erhält von diesem Zeitpunkt an keine Provisionen mehr von diesem Vertriebspartner. Der Bonus ist also weggebrochen (engl. Break away). Somit schliesst die Firma aus, dass es sich um ein Schneeballsystem handelt und nicht unendlich Provisionen in die Tiefe bezahlt wird.
BVNM
Der BVNM ist ein ein Verband für Networker. Die Abkürzung steht für Bundesverband Network Marketing. Der Verband wurde 2004 gegründet um die Vertretung der Interessen von freien Vertriebspartnern, unabhängig davon für welche Firma sie arbeiten, zu gewährleisten.
Carbonus
Siehe Autobonus
Cocooning
Durch den Fortschritt in unserer Zeit, dass das Internet Dinge wie Arbeiten, Einkaufen oder mit anderen Menschen zu kommunizieren möglich macht ziehen sich immer Menschen in Ihre eigenen vier Wände zurück. Diesen Trend nennt man, egal ob er bewusst oder unbewusst geschieht als Cocooning. Da unsere Branche es für Menschen möglich macht von zuhause aus zu arbeiten gibt es hier auch Berührungspunkte mit dem MLM.
Differenzbonus
Als Differenzbonus bezeichnet man den Bonus der in der Regel prozuental auf die Differenz der eigenen Umsätze und der der eigenen Vertriebspartner vergütet wird. Zum Tragen kommt der Differenzbonus meistens bei Break Away Bonusplänen.
Direktvertrieb
Von Direktvertrieb spricht man wenn die Firma in der Regel fest angestellte Verkäufer damit beauftragt die Ware direkt beim Kunden (Wohnung, Firma etc.) zu verkaufen. In den meisten Fällen erhalten Direktvertriebler einen Gebietsschutz sowie feste Vergütung von Ihren Firmen bezahlt egal ob Ware abgesetzt wird oder nicht. Dies sind die wesentlichen Merkmale die den Direktvertrieb vom MLM unterscheiden.
Downline
Die Partnerstruktur eines Vertriebspartners nennt man auch Downline. Diese umfasst die eingens angworbenen Partner plus die von Ihrer Firstline (siehe unten) angeworbenen Partnern. Hier unterscheidet man zwischen direkten und indirekten Partnern.
Downlinereport (Coachwork)
Im Downlinereport kann jeder Vertriebspartner seine und die Umsätze seiner Partner einsehen. Dies geschieht heutzutage im Normalfall über das Backoffice im Internet. Viele Firmen aktualisieren täglich den Stand der getätigten Umsätze sowie der Provisionen. Über den Stand der Provisionen und Eigenumsätze erhält der Vertriebspartner am Ende des Abrechnungsmonats eine schriftliche Abrechnung, die als Grundlage für die Provisionsausschüttung dient.
Duplizieren
Das MLM-Geschäft zeichnet sich mitunter durch seine Duplizierbarkeit aus. Im Gegensatz zu einem normalen Job, in dem das Konkurrenzdenken sehr ausgeprägt ist, gilt es im MLM seinen direkten Partnern die Kenntnisse und die Erfahrungen zu vermitteln die man selber gewonnen hat. Diesen Vorgang nennt man in der Branche duplizieren.
Ebene
Als Ebene bezeichnet man die „Schichten“ der Vertriebspartnerstruktur. Gewinnen Sie einen direkten Vertriebspartner für Ihr Geschäft hinzu befindet sich dieser in Ihrer 1.Ebene. Gewinnt ihr direkter Partner einen für sich direkten Partner dazu, so befindet sich dieser in Ihrer 2.Ebene, während Sie sich wiederum in der 1.Ebene Ihres Sponsors befinden.
Wieviele Ebenen es in einem Vertriebssystem abbildet unterscheidet sich von Firma zu Firma.
Eigenumsatz
Nennt man den auf seinen eigenen Namen getätigten Umsatz
Eigenverbrauch
Von Eigenverbrauch spricht man wenn der Kunde Waren den Eigenbedard oder für Warenpräsentationen bezieht. Einige Firmen setzen einen bestimmten monatlichen oder auch einmaligen Eigenverbrauch voraus, damit der Vertriebspartner als provisionsberechtigt gilt.
Einschreibegebühr
Einige MLM-Firmen erheben als Start in das Geschäft eine Einschreibegebühr. Diese Gebühr deckt in der Regel den Verwatltungsaufwand und Unkosten der Firma wie zum Beispiel Administration, eigene Homepage oder eigener Shop für den Vertriebspartner. Eine seriöse Firma wird aber zu keiner Zeit Geld mit dieser Gebühr verdienen wollen. Oft wird die Einschreibegebühr auch über das sogenannte Starterpaket verrechnet.
Erstebestellung
Siehe Starterset
Firstline
So nennt man seine Ebene mit den direkt angeworbenen Vertriebspartnern. (den sogenannten Firstlinern)
Förderer
Der Geschäftspartner der sie für Ihr Geschäft geworben hat wird auch als Förderer bezeichnet. Seine Aufgabe ist es, Sie zu fördern, Ihnen das Geschäft zu erklären und Ihnen sein Wissen so mitzuteilen damit Sie in dem Business erfolgreich Fuß fassen.
Front Loading
Von Front Loading spricht man wenn die Firma einem Partner zusichert durch eine höhere Erstbestellung eine bessere Position (höhere Provisionen oder bessere Einkaufskonditionen) innerhalb der Firmenstruktur versichert. Nicht selten ist es so dass sich der Vertriebspartner mit Waren eindeckt, die für mehrere Jahre reichen. So entsteht dann der im Network-Marketing unseriös geltender „Keller voller Produkte“
Geschäftspräsentation
Nennt man eine Veranstaltung auf der die Firmen oder Vertreter der Firmen Ihre Produkte vorstellen. Findet meistens in Form eines Seminars statt in dem auch über die Geschäfts- und Verdienstmöglichkeiten informiert wird.
Incentive
Incentives sind Motivationsanreize und Prämien wie zum Beispiel Reisen, die umsatzstarken Vertriebspartnern in Aussicht gestellt werden. Hierzu gibt es die sogenannten Incentivewettbewerbe die in der Regel über einen bestimmten Zeitraum (z.B. 3 Monate) laufen.
Junior-Partner
Bezeichnet man einen neu angeworbenen und Vertriebspartner.
Kompression
Wenn ein Vertriebspartner Umsatzprovisionen bis in eine bestimmte Ebene erhält und inaktive Vertriebspartner nicht berücksichtigt werden spricht man von Kompression.
Lagerhaltung
Um grössere Gewinnspannen zu erzielen fordern manche MLM Firmen zu einer überhöhten Abnahmemenge und somit auch zu einer Lagerhaltung auf. Diese Firmen und Konditionen sind mit Vorsicht zu geniessen, da eine seriöse Firma in der Regel darauf bedacht ist das finanzielle Risiko des Vertriebspartners so gering wie möglich zu halten.
Marketingplan
Der Begriff Marketingplan (auch Provisionsplan od. Vergütungsplan genannt) ist hat sich in der Branche durchgesetzt obwohl er nicht das Marketing sondern die Vergütung festlegt. Der MP zeigt dem Vertriebspartner die Verdienstmöglichkeiten sowie die Bedingungen die man erfüllen muss an, um höhere Oualifikationsstufen zu erreichen.
Matrix
Von Matrixplänen spricht man wenn die der Plan nur begrenzt in die Breite und Tiefe gefüllt werden kann. So kann der Vertriebspartner zum Beispiel in eine 2-er Matrix nur 2 Leute in die erste Ebene sponsern. Weitere Partner werden auf eine freie Position darunter gesetzt. Ist eine begrenze Matrix gefüllt wird eine neue eröffnet.
Mindestumsatz
Von einigen Firmen wird ein monatlicher Mindestumsatz verlangt um auf den Umsatz seiner Teampartner provisionsberechtigt zu sein. In seriösen Firmen liegt der Mindesumsatz jedoch in einem überschaubarem Rahmen, da es dem Vertriebspartner ermöglicht werden sollte auch in umsatzschwächeren Monaten noch Provisionen aus seinem Team zu erhalten.
MLM
Ist die Abkürzung für Multi Level Marketing. MLM ist ein Vertriebsmodell bei dem über mehrere Ebenen Vergütungen erzielt werden können. Der Unterschied zum klassischen Vertriebsweg ist beim MLM, dass sich die Firmen aufgrund von selbständigen Vertriebspartner die traditionellen Marketingkosten einsparen.
Multilevel Marketing
siehe MLM
MLM Struktur
Unter MLM Struktur versteht man die Struktur an Partnern, die sich durch die Tätigkeit des Vertriebspartners im Laufe seiner Aktivität aufbaut. Diese Struktur wird auch Downline genannt.
Nebenkosten im Network Marketing
Im Gegensatz zu einer klassischen Selbständigkeit sind die Einstiegskosten bzw. Nebenkosten die anfallen sehr gering. Erfahrungsgemäss fallen neben dem Starterset der Firma noch ein geringer Anteil für Büromaterial, Telefon etc. an.
Network Clienting
Bezeichnet man die Form des Network Marketings auf die verstärkt Wert auf die Kundengewinnung gelegt wird und weniger auf die der Vertriebspartnergewinnung.
Network Marketingkosten
siehe MLM
Passives Einkommen
Ein sehr grosse Chance des Network Marktings ist das sogenannte Passive Einkommen. Durch den verstärkten Vertriebspartneraufbau ist es möglich sich im Laufe durch die Provisionen der Umsätze seiner Vertriebspartner ein hohes passives Einkommen aufzubauen, was in einem klassischen Job kaum möglich ist. Jeder Vertriebspartner hat durch Fleiss und Ehrgeiz die Möglichkeit sich solch ein Einkommen zu generieren.
Party-Plan
Der Partyplan zeichnet sich durch hohe Handelsspannen, niedrige Strukturprovisionen und eine flache Management-Hierarchie aus.
Durch das Durchführen von Verkaufsparties in privater Atmosphäre mit Freunden, Bekannten entfällt die Kaltakquise von Kunden. Da der/die Gastgeber/in in der Regel mit einem Geschenk oder mit der Beteiligung am Umsatz belohnt wird ist eine Verkaufsparty bei Kunden eine gern gesehene Veranstaltung.
Prelaunch Phase
Als Prelaunch bezeichnet man die Einführungsphase einer neu gegründeten Firma. Die Zeit während der Prelaunch wird in der Regel dazu genutzt um erste Vertriebspartner zu gewinnen um so die ersten Werbemassnahmen für das Unternehmen zu starten und den Bekanntheitsgrad zu erhöhen.
Provision
Nennt man die Vergütung die ein Vertriebspartner für die eigenen Umsätze und für die der eigenen Vertriebspartner. Die Höhe der unterschiedlichen Provisionen legt die Firma im Vergütungsplan fest.
Repräsentant
Englische Bezeichnung für Berater.
Roll Up
Nach dem Ausscheidens eines Vertriebspartners wird seine bestehende Downline nach oben gerollt und direkt seinem Sponsor zugeordnet. Daher der engl. Begriff Roll Up
Sponsor
Denjenigen der einen neuen Vertriebspartner für seine Struktur gewinnt bezeichnet man als Sponsor. Zu den Aufgaben des Sponsors gehören die Einweisung ins Geschäft und das Vermitteln seiner Kenntnisse und Erfahrungswerte um so den neuen Partnern den Einstieg so leicht wie möglich zu machen.
Starterset
Als Voraussetzung für den Geschäftsstart muss man in der Regel ein Starterset erwerben. Dies ist normalerweise mit Produkten und Werbematerial der Firma ausgestattet. Die Kosten für solch ein Starterset bewegen sich aber bei seriösen Firmen in einem überschaubarem Rahmen, so dass es sich jeder leisten kann.
Strukturvertrieb
Ist die Deutsche Bezeichnung für das Mult Level Marketing und basiert auf einem Beraternetzwerk. Je mehr Berater sich diesem Vertriebsmodell anschliessen desto mehr Kunden können hiermit erreicht werden.
Unilevel-Plan
Der Unilevel-Plan ist in der einfachste aller Vergütungspläne. Hier gibt es keine Hierarchien. Alleine der im Team getätigte Umsatz ist entscheidend für die ausgeschütteten Provisionen. Um diese Art von Vergütungsplan auch für Vertriebspartner lukrativ sollten mindestens 30% des Umsatzes in die Struktur fliessen.
Upline
Alle bezeichnet man die alle in direkter Linie über einem stehenden Vertriebspartner bis hin zur Firma.